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  • Eurofighter 30+25 – 60 Jahre Geschwader Richthofen

    VOM ENTWURF ZUR FERTIGEN BEKLEBUNG

    Die vier Farben des Designs stützen sich auf die Farben, die sich auf dem berühmten Dreidecker Focker Dr.I von Manfred Freiherr von Richthofen wiederfinden. Ebenso sind diese Farben auf denn Richthofen Denkmal in Vaux-sur-Somme wiederzufinden, welches 2018 zum 100jährigen Todestag enthüllt wurde, zu sehen.

    Entlang des Luftfahrzeuges 30+25 befindet sich ein langer roter Streifen, der den roten Faden des Verbandes 71 symbolisch darstellt. Die drei bzw. vierfarbigen Streifen auf der Ober- und Unterseite der Tragflächen und auf den Canards stehen für ein hohes Maß an Dynamik, die sowohl den Verband im speziellen als auch Jet-Luftfahrzeuge im allgemeinen symbolisiert. Im Bereich der Zelle, der Flügelwurzeln und der Außentanks sind Umrisse aller Jet-Luftfahrzeugmuster zu sehen, die dem Geschwader 71 in seiner 60-jährigen Geschichte zugehörig waren. Dies sind die F-86 Sabre, F-104 Starfighter, F-4F Phantom und EF 2000.

    BARON SPIRIT

    Die linke und rechte Rumpfseite des Luftfahrzeuges sind in großen Bereichen in invertierten Farben dargestellt. Dadurch hat der Betrachter im ersten Moment den Eindruck, dass diese beiden Seiten verschieden sind. Bei genauerem Hinsehen bemerkt man jedoch, dass nur die Farben, wie bei einem Negativ-Abzug, verändert sind. Dadurch wird ein gewisser Kontrast und Gegensatz vermittelt, der Blicke auf sich zieht.

    Auf dem Seitenleitwerk kann man auf beiden Seiten das Konterfei des Namensgebers des Geschwaders, Manfred Freiherr von Richthofen, und seines Luftfahrzeuges, der Fokker Dr.1, sehen. Der Stempelaufdruck „The Spirit of Richthofen” zielt auf den immer im Verband hervorgehobenen „Richthofenspirit” ab, der die hohe Leistungsbereitschaft des Verbandes beschreibt. Da in unserer Sozialisation das menschliche Auge in der Regel links Texte anfängt zu lesen, ist der Anfang des Stempels genau so orientiert, dass „The spirit” dort anfängt. Letztendlich findet sich der Begriff „Spirit” im Namen der Sonderlackierung „Baron Spirit” wieder.

    DAS DESIGN STAMMT WIEDER VON STABSFELDWEBEL STEFAN “HARRY” THRUN

    Das Konzept für die Beklebung stammt, wie auch bei dem Eurofighter 30+90, von Stabsfeldwebel Stefan “Harry” Thrun.

    Nach seinen Ideen und Vorgaben haben wir die Grafiken so angelegt, dass diese für die großen Flächen in hoher Auflösung gedruckt werden konnten.
    Für die Beklebung wurden 275 qm Hochleistungsfolien digital bedruckt, matt laminiert und verarbeitet.
    Für die gesamte Umsetzung haben wir mit zwei Werbetechnikern 15 Werktage benötigt.

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